Das Wetter ist in unserem letzten Wintercamp recht wechselhaft. Mal frühlingshafte Temperaturen, mal reichlich Wind und Regen. Das ist in der Jurte nun erstmal kein Problem, zumal, wenn das Rauchloch von eine Jurtenabdeckplane geschützt wird.
Wenn nun aber der Wind ständig dreht und öfter mal den Regen waagerecht vorbei treibt, dann ist es schon schwieriger unter dem Rauchloch trocken zu bleiben. Da kommt es schon mal vor, dass Wasser von oben rein läuft.
Im konkreten Fall haben wir uns mit den Schlafplätzen recht großzügig eingerichtet, bis eben knapp unters Rauchloch. Und weil wir mitten im Winter recht fleissig am Feuern sind, haben wir die Jurtenabdeckplane auch nicht vollständig geschlossen.
Um nun den Regen sicher über unseren Betten abzuhalten, verkleinern wir das Rauchloch um etwa die Hälfte. Das lösen wir, indem wir ein Stück Kohtenstoff schindelartig zwischen Jurtendach und Jurtenabdeckplane einschieben.
Damit das alles richtig zu befestigen und abzuspannen ist, schlagen wir dazu feldmäßig Ösen ein. Mit dem passenden Werkzeug, einer Ösenstanze ist dies auch draussen auf der Wiese schnell gemacht.
Das Ergebnis ist eine trockene Jurte, trotz stürmischem Wind und reichlich Regen. Das Rauchloch ist trotz der Verkleinerung immer noch groß genug, so dass der Rauch des Lagerfeuers gut abziehen kann.