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Eine Nudel für alle Fälle

Scouting - vor 13 Stunden 53 Minuten

Königlich speisen – die Nudeln mit der Lilie! Ganz nach dem bekannten Lagerspruch „Es ist noch Suppe da“, hat ein renommierter Nudelhersteller für uns die Pfadfinder-Lilie als Suppennudel in grüner Farbe hergestellt.

Die sogenannten gewalzten Nudeln werden handwerklich produziert als wären sie selbst gemacht. Der Teig läuft dabei durch mehrere Edelstahlnudelhölzer und in ein Schneidewerk. Für die Qualität sorgen Originalrezepte mit besten Zutaten, strenge Qualitätskontrollen in jeder Phase der Produktion und viel Liebe fürs Detail.

Die Basis bildet der Durum-SSSE-Hartweizengrieß, der – als härteste Hartweizensorte – für beste Kochstabilität und Quellfähigkeit der Nudel sorgt.  Die Einfärbung erfolgt ohne Konservierungs- und Farbstoffe mit Spinatgemüse.

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Qualität in Form, Geschmack und Farbe ist das oberste Gebot bei schonender Verarbeitung mit einer Trockenzeit von ca. 30 Stunden bei niedrigen Temperaturen. Das Unternehmen hat jahrelange Erfahrung in der Nudelherstellung mit modernsten Teigwarenmaschinen. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem garantiert höchste Qualität und Produktsicherheit.  Der Hersteller wurde als erster Hersteller für getrocknete Nudeln mit dem CMA-Gütezeichen ausgezeichnet und das seit 1990, auch mehrfach schon mit der höchsten Auszeichnung, dem GOLDENEN GÜTEZEICHENBAND, mit dem nur Produkte ausgezeichnet werden, die seit Jahren nur Bestwerte in allen sensorischen Bewertungskriterien erreichen. BESTWERTE von GAULT MILLAU unterstreichen die außergewöhnliche Qualität der PFALZNUDEL.

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Kategorien: Pfadfinder

Vorverkauf HaSiWe gestartet

Scouting - Mi., 12/07/2022 - 07:49

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Kategorien: Pfadfinder

Die Glocken von Altwasser

Scouting - Mi., 12/07/2022 - 07:46

Vorbemerkung der Redaktion: Altwasser, auf tschechisch Stará Voda, ist ein verlassener Ort im Okres Olomouc. Seit 1947 lag er auf dem Truppenübungsplatz Libavá und war nicht mehr öffentlich zugänglich. Es stand lediglich noch die ehemalige Wallfahrtskirche von der ursprünglichen Besiedlung. 2015 wurde der Truppenübungsplatz Libavá erheblich verkleinert, seither sind einige Gebiete wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. In einem langfristigen internationalen, besonders von Pfadfindern getragenem Projekt wurde vor einigen Jahren mit dem Wiederaufbau begonnen, insbesondere, um die berühmte Gemeinde wiederzubeleben.Der nachfolgende Beitrag erzählt die gleichfalls wechselvolle Geschichte der Kirchglocken von Altwasser:

Von den Glocken, die der „Gründer“ Bischof, Karl der II. von Liechtenstein und Kastelkorn (im Dienst 1664–1695) und von denen, die später die Gläubigen von Altwasser angeschafft und bezahlt haben, ist bis in die heutige Zeit keine erhalten geblieben – die Glocken wurden während des Krieges requiriert. Gerettet wurden nur zwei Glocken, nämlich die, die Altwasser von den aufgelösten Olmützer Kirchen geschenkt wurden (1787 aus der St. Peter und St. Blasius Kirche) und welche später, in den 50er Jahren wieder an andere Kirchen weiter verschenkt wurden. Die Kirche des St. Jakobus des Älteren und der St. Anna in Altwasser war damals für militärische Zwecke in Verwendung. Zig Jahre schon erschallt nichts mehr von den Kirchentürmen. Die letzte Glockenweihe spielte sich in Altwasser am 4. Dezember 1927 ab als da noch die Benediktiner tätig waren, d.h. vor 95 Jahren, die eingeweihten Glocken wurden 1942 für Kriegszwecke beschlagnahmt.

Bei der Rekonstruktion der Kirche in den 90er Jahren, bekamen die Türme weder das Uhrwerk noch die Glocken. In letzten Jahren erfüllte das Glockenläuten das Kirchenareal nur ein einziges Mal – bei einer St. Anna Wallfahrt. Damals liehen sich die Pfadfinder (Junák – Svaz skautů a skautek, oddíl Velký Týnec) von der Glockenwerkstatt Tomášková-Dytrychová s. r. o. eine Glocke aus. Sonst musste man sich mit einer reproduzierten Glockenaufnahme zufriedengeben, die von einem sich im Turm befindenden Lautsprecher abgespielt wurde. Die Dinge ändern sich aber langsam.

Am Ostermontag, den 18. April 2022 besuchte Br. František Jan Teister OSB mit seinem Genossen Br. Jakub Maria Jiří Pohl OSB aus dem Bistum Rajhrad Altwasser. Sie schauten sich die Kirche und die Klosterruinen an, besuchten die St. Anna Kapelle am Königsbrunnen und den Friedhof von Altwasser. Im Gebet erinnerten sie nicht nur an den dort beerdigten Br. Emmeram Albert Rupprecht OSB, sondern auch an alle Ordensbrüder, Priester, Bewohner und Wallfahrer. Altwasser besuchten sie zum einhundertsten Jubiläum der Ankunft der Prager Benediktiner an diesem heiligen Wallfahrtsort.

Willkommen geheißen wurden sie von Pavel Petržela, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Verschönerungsvereins Lubavia. Damals bot Br. Fr. Teister die Vermittlung der zwei Glocken für die Kirche in Altwasser an. Bald danach kam es zur Einigung mit der Römischkatolischen Pfarrei in Schillersdorf (Šilheřovice), die vertrat der P. Mgr. Jakub Dominik Štefík, und die die Glocken bereitwillig nach Altwasser schenkte.

Die Schillersdorfer (Šilheřovice) Glocken wurden in der kurzen Zeit der politischen Lockerung in 1970 in den Eisenwerken Třinec aus Gießstahl gefertigt und ersetzten für längere Zeit die im Zweiten Weltkrieg requirierten Glocken. Die St. Barbara Glocke wiegt 490 Kilo und die Glocke der Jungfrau Maria und des hl. Joseph hat stattliche 540 Kilo. Im Jahre 2012 gelang es dem Br. Teister die ursprüngliche requirierte Glocke aus Schillersdorf zu finden, sie hing in der neu errichteten St. Gertrude Kirche in Köln am Rhein. Nach dem Ansuchen der Schillersdorfer Pfarrei wurde diese Glocke zurückgegeben und erneut in den Turm der Schillersdorfer Maria Himmelfahrt Kirche gebracht. So wurden die Ersatzglocken zum Schweigen verurteilt. Letztendlich fanden diese ihre neue Berufung, als sie Pavel Petržela nach Altwasser brachte. Bis Ende November d. Jahres sollten die Glocken an dem neuen Dienstort wieder in Betrieb genommen werden.

Davor musste man aber den Raum im Turm vorbereiten. Ende Oktober 2022 brachten die Pfadfinder unter der Leitung von JUDr. Jan Pečínka und Aleš Jan Tománek die Bretter von dem Sägewerk Klesnil s.r.o aus Bärn-Andersdorf, aus den man ein Plateau im Turm gebaut hat. Das Material trugen sie hoch in den Turm und haben auch das Plateau gebaut. Es war auch nötig, die Fensteröffnung zugänglich zu machen, damit man die Glocken überhaupt mit einem Kran hineinbringen kann. Das Andersdorfer Sägewerk und A. J. Tománek stellten Balken zur Verfügung, aus denen der Glockenstuhl gebaut wird. Für die finale Installation erklärten sich JUDr. J. Pečínka und A. J. Tománek verantwortlich.

Den feierlichen Gottesdienst am 17. November 2022, im Rahmen dessen die Glockenweihe stattgefunden hat, hielt der Bischof-Administrator Mons. Josef Nuzík ab. Erwartet wurden viele Pilger und Interessierte, angesichts der sich rasch veränderten Wetterlage kamen zirka 200 Personen. Für die musikalische Begleitung bei der Glockenweihe sorgte eine Bläsergruppe der Forstabteilung Lipník nad Bečvou und die Musikschule Potštát. Der Einladung folgte der Obmann der Olmützer Region Herr Ing. Josef Suchánek. Dokumentiert wurde das Event vom tschechischen Staatsfernsehen und von dem Fotoverein Der Mensch und der Glaube.

Zum Schluss ergriff Frau Jana Krejčová das Wort mit einer Danksagung: „Wir bedanken uns aus ganzem Herzen beim Herrn Pfarrer Th Dr. František Teister OSB für den Anstoß und die Vermittlung der Glockenschenkung, bei dem ehemaligen Administrator aus Šilheřovice Herrn Jakub Dominik Štefík für seine Bewilligung mit dem Umziehen der Glocken nach Altwasser, für die Hilfe möchten wir uns auch bei dem Kirchendiener aus Šilhéřovice Josef Rymer bedanken, der Dank gilt auch Aleš Tománek, Pavel Petržela, Jan Pečínka, der Firma Klesnil s.r.o. (Sägewerk Bärn – Andersdorf) und vielen weiteren, die mit der Überführung der Glocken und deren Installation geholfen haben. Wir arbeiten chronologisch, deswegen kommt erst fast ganz zum Schluss ein Vergelt’s Gott Ihrer Exzellenz Mons. Josef Nuzík für seine Bereitschaft den heutigen feierlichen Gottesdienst abzuhalten, dieser Dank gilt auch den Geistlichen und den Ministranten. Wir bedanken uns bei der Bläsergruppe der Forstabteilung Lipník nad Bečvou und ZUŠ Potštát für ihren Auftritt. Für das Verständnis und die Unterstützung sagen wir der Frau Bürgermeisterin der Stadt Liebau Bc. Štěpánka Tichá und dem Verschönerungsverein Lubavia danke. Nicht zuletzt sind wir allen dankbar, die geholfen haben und denen die heute kamen, um mit uns diesen besonderen Tag zu feiern.“

Autorin: J. Krejčová. Eingesendet von: Dr. J. Pečínka. Übersetzung: Michal Urban, Ulrike Strigl
Das Foto zeigt Pfadfinder bei einem vorangegangenen Arbeitseinsatz.

Kategorien: Pfadfinder

Mobiltelefone für Gruppenführer vorgeschrieben?

Scouting - Fr., 12/02/2022 - 13:27

Mobiltelefone sind mittlerweile ein absolut übliches Utensil geworden. Traditionelle Gruppenführer sträuben sich jedoch gegen die Verwendung auf Fahrt und Lager. Viele Eltern hingegen finden diese Haltung schlicht verantwortungslos. Sie möchten, dass ihr Kind jederzeit für sie erreichbar ist – und umgekehrt. Kann der Gruppenführer dem Pimpfen das Mitführen eines Handys verbieten? Darf er es beschlagnahmen? Oder ist es vielmehr so, dass jeder Gruppenführer aus rechtlichen Gründen dazu verpflichtet ist, mindestens ein Notfall-Handy mitzuführen? Nun, es ist so, dass der Gruppenführer sehr wohl die Spielregeln bestimmen kann, die auf Fahrt und Lager herrschen. Er kann seinen Teilnehmern untersagen, ein Mobilfunkgerät mitzuführen. Jedoch muss er dies zuvor den Teilnehmern und vor allem deren Eltern möglichst schriftlich mitteilen. Die Eltern können dann selbst entscheiden, ob sie ihr Kind unter diesen Bedingungen mitfahren lassen oder ob nicht. Mobilfunkgeräte sind heutzutage ein solches Allgemeingut, dass bei vielen Eltern die allgemeine Überzeugung herrscht, dass jedoch zumindest der Gruppenführer ein Handy für den Notfall mitzuführen hätte. Ein Verzicht darauf entspricht in ihren Augen dem Fehlen eines Erste-Hilfe-Kastens. Sollte man sich für ein solches Notfall-Handy entscheiden, so sollte jeder Teilnehmer wissen, wo es sich befindet, es sollte ohne PIN freischaltbar sein und die örtlich gültige Notrufnummer sollte am besten gut sichtbar aufgeklebt sein. Entscheidet man sich hingegen für den Verzicht auf jedes Mobiltelefon, so sollte man dieses in der Einladung zur Fahrt jedem Elternteil schriftlich mitteilen und dokumentieren und die Eltern können dann entscheiden, ob sie ihr Kind unter diesen Bedingungen mitfahren lassen oder nicht. Begibt man sich mit verletzungsintensiven Aktivitäten in ein Areal, wo die nächste Notrufmöglichkeit kilometerweit entfernt ist, wie bei Rad- und Bergtouren, so sollte man – bei allem Traditionsbewusstsein – doch lieber den Weg der Vernunft wählen und ein Mobilfunkgerät mit sich führen, denn im Schadensfall ist jeder Vertrauensvorschuss auf Elternseite zumeist sofort vergessen. Weitere Informationen hierzu unter www.aufsichtspflicht.de

Quelle: scouting 01-09

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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Bund Europäischer Pfadfinder (BEP)

Scouting - Fr., 12/02/2022 - 04:34

Der Bund Europäischer Pfadfinder (BEP) hat seinen Ursprung in der Europascout-Bewegung, die von Österreich ausging. Seine Gründung erfolgte 1950, noch unter dem Namen Bund Europäischer Jugend. Der BEP ist interkonfessionell und besteht derzeit aus drei Stämmen, die in Wuppertal, Köln und Marburg ansässig sind. Neben seiner Mitgliedschaft im Deutschen Pfadfinderverband (DPV) ist er auf europäischer Ebene auch der Confédération Européenne de Scoutisme (CES) zugehörig. Hier geht es zur Homepage des Bundes. Das Bild zeigt das Logo zum 60-jährigem Bestehen des Bundes.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Die letzten Wandervögel

Scouting - Fr., 12/02/2022 - 04:34

Burg Waldeck und die Nerother Geschichte einer Jugendbewegung. Das Buch beschreibt die Geschichte eines bedeutenden Jungenbundes, des Nerother Wandervogels, von den Ursprüngen über Verbot und Verfolgung bis in die heutige Zeit. Der Gedanke und die Tat, eine Jugendburg zu bauen, die unsäglichen Schwierigkeiten Burg Waldeck endgültig in Besitz nehmen zu können und das Abenteuer der gemeinsamen Großfahrten prägen das Antlitz dieses Bundes. Spannend bis zur letzten Seite.

ISBN 978-3-88778-197-2
212 Seiten
Format: 18 x 25,5 cm
Sprache: deutsch
2. Auflage, zahlreiche Abbildungen, Hardcover

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Kategorien: Pfadfinder

Friedenslicht 2022

Scouting - Fr., 12/02/2022 - 04:29

„Frieden beginnt mit dir“: Unter diesem Motto wird auch in diesem Jahr wieder das Licht aus Bethlehem verteilt. Der Frieden beginnt immer mit uns selbst. Wenn jeder für sich den ersten Schritt macht und an einer friedlicheren Welt arbeitet, dann kann aus „Frieden beginnt mit dir“ „Frieden für uns alle“ werden. Denn Frieden kann nur gelingen, wenn alle sich beteiligen.
Dieses Jahr als traditionelle Aussendungsfeier: Nach zwei Jahren der überwiegend kontaktlosen Weitergabe kann dieses Jahr die Friedenslichtaussendung wieder „wie gewohnt“ am dritten Advent, dem 11.12.22, stattfinden. Um 14:00 werden die Teilnehmer*innen der Wienfahrt am Aachener Hauptbahnhof mit dem Friedenslicht in Empfang genommen, von dort aus zieht dann ein Friedenslichtmarsch zur Aussendungsfeier in den Aachener Dom.
Nach der Aussendungsfeier nehmen die Pfadfinder*innen das Licht mit in ihre Stämme und Gemeinden und verteilen es weiter.

Hintergrund: Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird seit 1986 alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinder*innen aus ganz Europa weitergegeben. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und deren Verwirklichung erinnert.
Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder*innen das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.
Die Friedenslicht–Aktion im Bistum Aachen ist eine gemeinsame Aktion der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), des evangelischen Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG).

Kategorien: Pfadfinder

Nachruf Hermann Laistner

Scouting - Do., 12/01/2022 - 10:28

Der Christlicher Pfadfinder Dipl.-Ing. Hermann Laistner *8.02.1940 bis †22.11.2022 ist nach langer schwerer Krankheit, ruhig im Kreise der Familie von uns gegangen. Hermann lebte in Lauchheim und Westhausen bei Aalen (schwäbische Alb) und ich kannte ihn als eifrigen CP Sippen- und Stammesführer von damaligen CP Bundeslagern. CP-Studentenfreizeiten auf dem Kniebis bei Freudenstadt und später bei der CP-Hochschulgruppe in Stuttgart.

Später beruflich nach der ersten Energiekrise 1972 aktiv als planender Ingenieur zum Thema Umweltschutz, wie ich auch, auch mit vielen Vorträgen. Viele technischen Anlagen z.B. Müllverbrennung und Fabriken wurden nach seiner Beratung umweltfreundlicher betrieben.

Er hat über das Thema „Umweltschutz“ mehrere Bücher geschrieben u.a.:
„Ökologische Marktwirtschaft: ein Plädoyer für die Vernunft“, Verlag Hueber,1986 , Ismaning bei München
„Die Geduld der Erde geht zu Ende“, erschienen im Verlag Ullstein, 1989 Frankfurt/M
beide Themen gehören auch zum Anliegen der Christlichen Pfadfinder.

Sein Sohn Axel Laistner bat mich heute seinen Tod im Kreise der CP zu verbreiten, da er selber keinen Kontakt zur CP und heute VCP hat. Als Jahrgang *1934, bin ich selbst im Kreis der CP nicht mehr aktiv, auch wenn ich in diesem September ein Wochenende, als einer der Gründer der CP in Freudenstadt im Schwarzwald dabei war.

Freundliche Grüße Reinhard Siegismund

Kategorien: Pfadfinder

Nachruf auf „Puschkin“ Helmut Wurm

Scouting - Do., 12/01/2022 - 09:39

Uns erreichte die Nachricht, dass „Puschkin“ Helmut Wurm am 22. November plötzlich und unerwartet im Alter von 81 Jahren seine letzte Fahrt angetreten hat. Als (Hobby-)Historiker und Verfasser zahlreicher „Bündischer Biographien“, Wander- und Veranstaltungsberichte auf seiner Internetseite www.buendische-blaue-blume.de hatte er eine besondere Reputation erworben. Zuletzt regte er die Anbringung der Gedenkplakette für Alfred Zschiesche an.

Puschkin wurde am 28. Juni 1941 in Frankfurt/M. geboren, verbrachte aber Jugend und seine frühen Erwachsenenjahre hauptsächlich in Wiesbaden. Mit 11 Jahren trat er in eine Jungschargruppe des Wiesbadener evangelischen Jungen- und Jungmännerwerkes und mit 12 Jahren zusätzlich in eine Pfadfindersippe (Oranien) innerhalb der damals streng religiös-scoutistischen Heliand-Pfadfinderschaft ein, durchlief dort alle Ausbildungsstufen bis zum Sippenführenden und leitete von 16 bis 19 Jahren eine Pfadfindergruppe, erst die Meute, dann die ganze Sippe Oranien. Gemäß der damaligen „Führungsphilosophie“ innerhalb dieser Pfadfinderschaft waren Erwachsene nur in Form hauptamtlicher Mitarbeiter vorgesehen und er musste dann austreten. Er blieb aber viele Jahre noch Mitglied im Förderkreis dieses evangelischen Jungen- und Jungmännerwerkes.

Von Frühjahr 1961 bis zur Jahreswende 1963/64 war Puschkin Mitglied ohne Ordensgehörigkeit im Nerother Wandervogel, nahm aber auch danach noch mehr oder minder häufig an freundschaftlichen Älterentreffen von Nerothern teil. 1965 nahm er Kontakt zum damaligen BDP auf, gehörte dem studentischen Roverkreis des BDP an der Universität Frankfurt an, besuchte häufig die damaligen Treffen im Pfadfinderheim Kronberg und war an der Vorbereitung und Durchführung des BDP-Bundeslagers in Forchheim 1966 am Rande mitbeteiligt. Nach der Spaltung des BDP in den BdP und BDP ab 1969 zog er sich vom BDP zurück, leitete aber später noch ca. ein Jahr lang eine kleine BdP-Pfadfindergruppe an seiner Schule. An schulischen Projekttagen organisierte er wiederholt Pfadfinderlager/AG’s Leben wie ein Pfadfinder.

Sein bündisches Interesse galt dem Thema, die Pfadfinder- und vor allem die Wandervogelidee gleichberechtigt und unabhängig von jeweiligen Jugendgruppen und von den in der Jugendzeit erhaltenen oder nicht erhaltenen „bündische Weihen“ auf die Erwachsenenwelt auszudehnen und auf deren spezifische Lebenssituationen anzupassen. Wandervogel-Sein war für ihn eine Form gelebter Romantik für alle Altersstufen, den Terminus „Jugendbewegung“ empfand er als „soziologisch einfach nicht richtig“.

Wir verlieren einen guten Freund und kritischen Begleiter. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Trauerfeier und Urnenbeisetzung findet im engsten Kreis statt.

Kategorien: Pfadfinder

6000 Bäume mehr in Finteln

Scouting - Do., 12/01/2022 - 08:59

Kranichruf und Buchen pflanzen: Bei Fintel, einem kleinen Ort in der Nordheide zwischen Schneverdingen und Scheeßel, wurde am zweiten Novemberwochenende 2022 der bisher größte Einsatz im Rahmen der ‚Pfadfinderaktion Zeit zum Bäume pflanzen‘ durchgeführt. Auf einem Waldgelände unseres Projektpartners ‚Deutsche Wildtier Stiftung, Hamburg‘ (DWS) war der lichte Kiefernbestand mit standortgerechten Laubholzbaumarten zu bepflanzen. Hierzu waren uns 6.000 Buchen zur Verfügung gestellt worden.

Morgenkreis mit Förster Knut Fischer. (Foto: Michael Korte, Hamburg)

Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus allen großen Bünden in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein waren eigeladen, teilgenommen haben dann der Stamm Minas Tirith im Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbund Nord, Hamburg, (PBN) und der BdP-Stamm Torona, Tornesch. Mit Eltern und Altpfadfindern waren wir 40 Baumpflanzer.

Alle Gruppen reisten klimafreundlich mit der Bahn an, der nächste Bahnhof war allerdings mehr als 10km vom Lager entfernt. Für die wahnsinnig schweren ‚Affen‘ war der Transport auf meinem völlig überladenen Anhänger organisiert. Bei der Ankunft war stockfinstere Nacht, für richtige Pfadfinder kein Problem beim Aufbau der Kothen. Zum Glück brannte in der großen Versammlungsjurte der Altpfadfindergilde schon ein gemütliches Feuerchen und die große Singerunde endete spät in der Nacht.

Morgenstimmung im Lager. (Foto: Michael Korte, Hamburg)

Nachts hatte es leichten Bodenfrost gegeben, Morgennebel lag auf den Wümme-Wiesen. Das Frühstück und die gesamte, gute Verpflegung vor Ort war von der Stiftung gestellt worden. Um 9.30 Uhr standen wir im großen Kreis um Förster Knut Fischer, außerdem war Frau Haumann von der DWS angereist, schon im Morgennebel war der Fotograf Michael Korte, Hamburg, im Lager und machte wunderbare, professionelle Fotos für die Pressearbeit.

Herr Fischer erläuterte, was ‚ökologischer Waldumbau‘ bedeutet, wie und wo die gut 1 m hohen Rotbuchen-Setzlinge gepflanzt werden müssen. Schnell hatten sich kleine Pflanzergruppen mit 2-4 Leuten gebildet, mit den 25er Pflanzenbündeln unterm Arm ging es in den lichten Kiefernwald. Strahlende Sonne und der nicht endende Ruf der Kraniche begleitete uns, welch wunderbare Alternative zum Lärm der Großstadt!

50 Buchensetzlinge im Arm. (Foto: Michael Korte, Hamburg).

Kurze Mittagsunterbrechung an den großen Suppentöpfen und dann wieder mit großem Eifer zu den Pflanzstellen. Als es gegen ½ 5 Uhr dunkelte waren von dem großen Anhänger nur noch wenige Pflanzen übrig, die dann am Sonntagmorgen auch noch eingesetzt werden konnten. Ehrlich gesagt hatte ich nicht geglaubt, dass es uns gelingt, 6.000 Bäumchen zu pflanzen. Der Sonnabend klang aus am Feuer im großen Jurtenkreis. Bei der ‚Blitzlicht-Reflexion‘‘ hatte jede/jeder Gelegenheit, die Eindrücke dieses Tages zusammenzufassen, wir ‚Organisatoren‘ konnten allen Danke sagen für ihr großartiges Engagement.

Und natürlich wollen wir die gute Nachricht weitertragen zu den Gruppen, die solch ein Erlebnis noch nicht hatten. Zeit zum Bäume pflanzen ist noch bis April 2023, die neue Saison beginnt dann im November 2023. Auf der Internetseite ‚pfadfinderaktion-zzbp.de‘ findet sich alles was zur Vorbereitung, Durchführung und zur Bewilligung der Fördermittel notwendig ist, und wenn es dann noch Fragen gibt: mail an pfadfinderaktion-zzbp@gmx.de.

Wahrlich eine friedliche und zukunftsorientierte Aktion, so, wie sie in dieser Zeit so wichtig ist.

Gut Pfad!
Ingo (Vorsitzender ,Freundeskreis Pfadfinderaktion Zeit zum Bäume pflanzen e.V.‘)

Kategorien: Pfadfinder

Das kleinste Lagerfeuer der Welt

Scouting - Fr., 11/25/2022 - 07:48

Schatten-Spiel für Teelicht – Exklusive Sonderanfertigung! Überraschen Sie Ihre Freunde und Pfadfinder mit einem originellen Schattenspiel und verwandeln Sie ein gewöhnliches Teelicht in ein faszinierendes Lichtspiel zum Thema Pfadfinder. Das wohl kleinste Lagerfeuer der Welt für „Die mit dem großen Hut“, Zelte, Gitarre und Wandern in freier Natur. Gefertigt aus hochwertigem Federedelstahl, nachhaltig produziert unter Verwendung von Recyclingmaterialien und in Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen.
Vor der Flamme zeichnet sich das vielleicht kleinste Lagerfeuer der Welt mit Zelt, Pfadfinderhut und Lilie deutlich ab. Ein bisschen Nostalgie darf in unserer hektischen Welt auch ab und zu schon noch sein! Man darf etwas träumen dürfen! Die Silhouette aus rostfreiem hochveredeltem Federstahl kann immer wieder verwendet werden. Durch die speziellen Pins kann das Motiv überall aufgestellt werden.
 
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Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Christliche Pfadfinderschaft Royal Rangers

Scouting - Mi., 11/23/2022 - 04:22

Die Christliche Pfadfinderschaft Royal Rangers (CPRR) ist eine internationale und interkonfessionelle christliche Pfadfinderschaft. Sie ist Mitglied im Bundesjugendwerk des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden und als „Royal Rangers International“ in 73 Staaten vertreten. Die CPRR wurden 1962 in den USA durch John Henry Barnes in einer Gemeinde der Assemblies of God gegründet. 1980 „schwappte“ die Idee über den großen Teich, eine erste Pilot-Stammesgründung erfolgte in Bremen. Heute umfasst die CPRR in Deutschland deutlich über 300 Stämme und nach Eigenaussage um die 20.000 Mitglieder. Sie ist damit mit großem Abstand der größte unter den unabhängigen und selbständigen Pfadfinderorganisationen in Deutschland. Hier geht es zur Homepage der Organisation.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Buchvorstellung: Das Wigwambuch

Scouting - Mi., 11/23/2022 - 04:22

Faksimile der Ausgabe von 1921. Ein Buch von großer Reichhaltigkeit über das Lagerleben. Es enthält zudem 95 Zeichnungen des Verfassers John Hargrave, der auch ein anerkannter und sehr erfolgreicher Illustrator war.

Der Engländer John Gordon Hargrave (18941982) war bereits 1908 der entstehenden Pfadfinderbewegung beigetreten und wurde 1916 von Robert Baden-Powell zum Beauftragten für Waldläufertum und Zeltlager ernannt. Aufgrund seines auch durch Kriegserlebnisse geprägten starken Pazifismus geriet er jedoch schließlich in Widerspruch mit dieser Bewegung und wurde 1920 ausgeschlossen. Im Anschluss gründete Hargrave die „Kibbo Kift“, welche sich an Personen jedes Alters richteten und den Weltfrieden zu erreichen suchten. Um 1923 bereicherte er seine Ansätze mit den Überlegungen von Clifford Hugh Douglas um den „Social Credit“, dessen Ansatz eines bedingungslosen Grundeinkommens jüngst neue Aktualität erlangt hat.

John Hargrave
Das Wigwambuch
96 Seiten | Hardcover | hochwertiges Leinen |12,5 x 18 cm
16,00 € | A: 16,40 €
ISBN 978-3-88778-186-6
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Vortrag Nerother Wandervogel

Scouting - Mi., 11/23/2022 - 04:12

Gut 200 Personen hatten sich vergangenes Wochende zu einem Wort- und Bild-Vortraf von Fritz-Martin Schulz / FM (Bundesführer des Nerother Wandervogels) im Gemeindesaal von Martinfeld, vis a vis der schönen Herberge Schloss Martinfeld, zusammengefunden. Der geladene Referent stellte direkt klar, dass dies nicht auf seine Anregung hin erfolgt sei und – in Bezug auf die Überschrift des Abends – die Jugendbewegung zudem auch schon älter als 100 Jahre sei. Initiator dürfte vielmehr der in der Nähe ansässige Orden der Vandalen gewesen sein, dessen aktive junge Mitglieder mit zwei Liedern auf der Bühne zum Gelingen des Vortrages beitrugen. Da von FM bekannt ist, dass er Wert auf sein Recht am eigenen Wort legt, fasse ich die Inhalte nur knapp zusammen. Neben Bildern aus der Entstehungszeit des Wandervogels und von Baueinsätzen auf Burg Waldeck waren solche von Alaskafahrten zu sehen. In seinem Vortrag zitierte FM aus den Tagebüchern eines Gründers des Nerother Wandervogels sowie eines Teilnehmers einer der Alaskafahrten. Inhaltlich wurde ein recht weiter Bogen, aufgelockert mit unterhaltsamen Anekdoten und/oder kritischen Anmerkungen, gespannt. Im zweiten Teil des Abends schloss sich eine sehr lange Nacht der Zuhörerschaft und Veranstalter an. Der Gemeindesaal war voll und blieb dies auch noch lange.

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Kritische Auseinandersetzung mit Liedgut

Scouting - Di., 11/22/2022 - 08:50

Das Liedrepertoire der Bünde speist sich aus vielerlei Quellen und Zeiten und ist davon geprägt. Es ist kein neues Phänomen, dass diesbezüglich eine kritische Debatte erfolgt, beispielsweise weil der Urheber des Liedes eine fragwürdige Biographie vorzuweisen hatte oder der Text als zu martialisch empfunden wurde. In jüngerer Zeit erfolgen nun verstärkt Auseinandersetzungen mit bestimmten Vokabeln, die früher als „Kulturkolorit“ gang und gäbe waren, nun aber zunehmend als schwierig empfunden werden. Dabei reichen die Entscheidungen von „trotzdem unverändert singen, ist schließlich historisch zu sehen“ bis hin zum Streichen der Lieder aus Liedsammlungen oder dem kommentierten Abändern von Textteilen. Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder hat hierzu eine umfassende Handreichung verfasst. Auch bei der Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands erfolgte anlässlich der Auflage eines Liederbuches eine entsprechende Auseinandersetzung.

Kategorien: Pfadfinder

Wir bei den Pfadfindern

Scouting - Mi., 11/16/2022 - 18:29

Die ARD Themenwoche befasst sich mit dem „wir“ – und am 11.11. ging es um die Pfadfinder: „Der Mann, der 1907 die Pfadfinder-Bewegung gründete, sprach davon: Der einzige Weg glücklich zu werden, wäre der, andere glücklich zu machen. Passt genau zur ARD-Themenwoche, in der nach dem Wir in unserem Alltag gesucht wird. Pfadfinder aus Potsdam erzählen in Doberlug-Kirchhain von ihrem Wir-Gefühl.“ Hier geht es zum Video.

Kategorien: Pfadfinder

Vorgestellt: Deutscher Pfadfinderbund Hohenstaufen gegr. 1911

Scouting - Di., 11/15/2022 - 18:01

Der Deutsche Pfadfinderbund Hohenstaufen gegründet 1911 entstand 1973 durch den Zusammenschluss des DPB Hohenstaufen mit dem Horst Stuttgart des DPB gegründet 1911. Die ersten Gruppen des DPB Hohenstaufen waren von Karl Albrecht um 1950 wiederbegründet worden. Heute besteht der Bund mit regionalem Schwerpunkt rund um Stuttgart aus vier Stämmen. Die Homepage des Bundes findet ihr hier.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).

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Kategorien: Pfadfinder

Buchvorstellung: Die Bande der Ayacks

Scouting - Di., 11/15/2022 - 18:01

Die Geschichte spielt im „Verlorenen Land“. Schwer zu sagen, wo dies genau liegt. Aber wenn man dem Autor glauben darf, unterscheidet es sich nur wenig von anderen Landstrichen. Doch der Schrecken ist über Malajac gekommen. Zwei rivalisierende Gruppen versuchen die Interessen der Jugendlichen gegenüber den Bürgern durchzusetzen. Wer wird Erfolg haben, die Bande der Ayacks oder jene, die nichts zugeben, nichts begreifen, nichts verändern wollen? Ein Buch von beißender Aktualität. In Frankreich wurde es verfilmt, das Buch erreichte eine Millionenauflage.

Jean-Louis Foncine
Die Bande der Ayacks (Band 7 der Spurbücher)
240 Seiten | Softcover| 14 x 21 cm
14,50 € | A: 14,90 €
ISBN 978-3-88778-006-7

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Schwarzzeltfunker beim JotaJoti 22

Scouting - Di., 11/15/2022 - 17:56

Ein Rascheln, ein Knacken, ein Knistern und plötzlich ist eine fremde Stimme in der Leitung. Wo kommt die wohl her? Aus Rom, Madrid, München oder vielleicht aus Toronto, vom Gardasee, den Kanaren? Es ist mal wieder soweit – JOTA 2022 Jamboree on the air. In diesem Jahr nahmen Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder ( VCP ), dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. ( BDP ) und Deutscher Pfadfinder Bund 1911 ( DPB 1911 ) teil. Zusammengeführt hat sie alle die Gilde der Schwarzzeltfunker welche sich im Verband Deutscher Altpfadfindergilden befindet. Alle zusammen sind wir ein bunter Haufen aus funkinteressierten Pfadfindern und pfadfinderinteressierten Funkern im deutschsprachigen Raum.

An jedem dritten Oktoberwochenende startet die jährlich wiederkehrende Aktion. „Jamboree on the air“. Dabei nehmen jeweils rund 500 000 Pfadfinder weltweit per Funk Kontakt miteinander auf. In diesem Jahr wurde sich im Pfadfinderheim Jung-Stilling „Die Horst“ in Altena getroffen. Mehrere Antennen, eine davon ein 30 Meter langer Dipol in gut zehn Meter Höhe sowie Funkgeräte und ein Haufen an weiterer Technik wurde kistenweise aus den Autos geschleppt und aufgebaut. Insgesammt nahmen an diesem Wochenende 20 Pfadfinder davon 9 Kinder an dieser Aktion teil. Neben den Funkkontakten wurden Bastelaktionen und ein Geländespiel angeboten. In den Abendstunden saß man auch mit der Gitarre im Kaminzimmer zusammen.

Es war rundum eine gelungene Veranstaltung und es kamen viele Verbindungen mit anderen Scoutstationen ins Log. Abschließend kann man nur sagen: „Wenn wir Menschen untereinander Kontakte knüpfen, dann verliert das Fremde sein Fremdes“. Miteinander sprechen und sich kennen lernen sind gute Voraussetzungen um auch friedvoll miteinander umzugehen. Ein Leben in Frieden sowie in „tätiger Solidarität“, als zwei ihrer „Grundlinien“ sind ganz besonders für die Pfadfinderschaft wichtig. Dafür stehen deutschlandweit rund 100 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Als Teilnehmer oder Gruppenleiter sind die Pfadfinder in vielen örtlichen Gruppen vertreten. Wer mehr über den Amateurfunk und Veranstaltungen für und mit Pfadfindern wissen möchte darf sich gern unter https://schwarzzeltfunker.net ein Bild von unserer Arbeit machen.
73 und Gut Pfad Roland Prinz ( DG1DPN – DN4DPN )

Kategorien: Pfadfinder

Minderjährige Gruppenführer?

Scouting - Di., 11/15/2022 - 13:26

Oft reagieren Eltern mit Überraschung auf die Feststellung, dass der Gruppenführer, dem ihr Kind anvertraut ist, noch nicht volljährig ist. „Ist das denn erlaubt?“ ist eine ebenso gängige Frage wie „Was sagt denn die Versicherung dazu?“ Manche Pfadfinderverbände fordern die generelle Volljährigkeit ihrer Gruppenführer, sehen sich aber dann mit dem Problem konfrontiert, dann möglicherweise unter einem gewissen Gruppenleitermangel zu leiden. Aber was sagt denn nun eigentlich „das Gesetz“ dazu?Die Aufsicht ist weder an das Geschlecht noch an das Alter gebunden. Ist der aufsichtsführende Gruppenleiter selbst noch minderjährig, bedarf er zur Übernahme bestimmter Rechte und Pflichten jedoch immer der Genehmigung seines gesetzlichen Vertreters (zumeist die Eltern). Hier bietet die verbreitete Methode des stillschweigenden Einverständnisses (frei nach dem Motto „Die Eltern wissen, dass ihr Kind alleinverantwortlich eine Gruppe führt; sie haben nicht protestiert, also sind sie einverstanden“) keine stabile Basis. Ebenso sollte den Eltern der Gruppenmitglieder das Alter der Gruppenführer bekannt sein oder zumindest die gängige Praxis, dass auch Minderjährige Aufsichtspflichten in der Gruppe übernehmen. Ein allgemeiner Infozettel, der an alle Eltern gegeben wird, und in dem dieser Umstand (Jugend führt Jugend) erläutert wird, kann dieser Informationspflicht hinsichtlich einfachen Veranstaltungen (Gruppenstunden) genüge tun.

Doch die allerwichtigste Feststellung ist: Die Aufsicht über Minderjährige erfordert Vernunft, Sachverstand, Erfahrung sowie überlegtes Denken und Handeln. Das sollte jedem bewusst sein, der die Führung einer Gruppe einer Person anvertraut – unabhängig davon, ob diese Person volljährig oder eben noch nicht volljährig ist. Es müssen Voraussetzungen erfüllt sein, damit jemand mit der Leitung einer Gruppe betraut werden darf. Neben seiner Persönlichkeit und Reife zählt auch seine Schulung dazu: In Gruppenführerkursen muss er auf seine Tätigkeit ausreichend vorbereitet worden sein, hierzu gehört ein Kurs in Erster Hilfe ebenso wie rechtliche Aspekte der Aufsichtspflicht. Erst nach einer intensiven Phase der Einarbeitung kann er verantwortungsbewusst auf die Gruppe „losgelassen“ werden.

Ein wichtiger Aspekt ist auch, wie verantwortungsvoll der Umfang der Tätigkeit ist. Ein in diesen Dingen geschulter Vierzehnjähriger kann durchaus eine Gruppenstunde allein bewältigen, sofern ein erfahrener und älterer Gruppenführer sich in Rufweite befindet. Jedoch: Allein mit den Pimpfen diesen Gruppenführer drei Wochen auf Großfahrt (egal ob Deutschland oder Bosnien) zu lassen, dürfte – Vertrauen hin oder her – definitiv einen Akt der Unvernunft darstellen. Selbst für eine Wochenendtour in die nähere Umgebung sollte die Verantwortung zumindest bei einem mindestens Sechszehnjährigen liegen. Fragen, die sich hier stellen, sind natürlich auch, wie die Unterkunft beschaffen ist, wie im Notfall Hilfe erreicht werden kann, wie alt die Gruppenmitglieder sind und welche Größe die Gruppe hat. Sprich: Die Risiken müssen genau abgewogen werden.

Zu bedenken sind auch abweichende gesetzliche Regelungen in anderen Ländern. Schon im nahen Frankreich sind minderjährige Gruppenführer schlicht und ergreifend verboten. Auch eine französischsprachige „Erlaubniserklärung“ seiner eigenen Eltern und seines Pfadfinderbundes kann diesen Umstand nicht ändern. Grenzübertritte, Reise- und Zeltplatzbuchungen sind unter der Leitung Minderjähriger ebenfalls nicht problemlos möglich.

Vorbedingung für den Erwerb der bundeseinheitlichen Jugendgruppenleitercard (Juleica) ist übrigens eine Ausbildung von mindestens 40 Stunden in Gruppenpädagogik, Aufsichtspflicht, Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, Methoden, ein Erster-Hilfe-Kurs und das Mindestalter von 16 Jahren.

Quelle: scouting 03-09

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