Sturmabspannung

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Zusätzliche Abspannungen bieten bei Sturm extra Schutz

Kohte und Jurte sind von Ihrer Bauform her recht windstabile Zelte. Mit dem üblichen Zubehör und ein wenig Sachverstand stehen sie auch bei starkem Wind sicher. Spätestens bei aufziehendem Sturm bietet es sich jedoch an, auch die Schwarzzelte mit einer zusätzlichen Sturmabspannung zu versehen. Für Kohte und Jurte möchten wir unten verschiedene Möglichkeiten aufzeigen. Weiterführende Informationen findest du in unserem Artikel Schwarzzelte im Unwetter.

Grundlagen

Eine Jurte steht meist recht gut bei starken Winden, aber wie alles gibt es Grenzen. Bei Starkwind und Sturm sind es meist nicht die steten Winde aus einer Richtung, welche einer Jurte gefährlich werden können, sondern die unregelmässigen Böen und inbesondere Fallwinde.

Solche Fallwinde und Böen entstehen meist in Gewitternähe, drücken auf die Jurte, füllen diese mit einem höheren Luftdruck und sind schlagartig wieder weg. Im Ergebnis bläht sich die Jurte auf und versucht vom Boden abzuheben. Passiert dies, dann fallen oft die Seitenstangen aus den Ösen und die nächste Böe drückt dann das Dach durch die fallenden Stäbe. Totalschaden im Dach.

Vermeiden lässt sich dieser Effekt vor allem dadurch, dass die Jurte ordentlich am Boden fixiert wird. Dies geht mit einer Rotationsabspannung an der Traufkante und langen Heringen an der Unterkante der Seitenwände.

Jurte

Für eine Jurte hat sich die Rotationsabspannung bewährt.

Hierfür benötigst du folgendes Abspannmaterial. Es ist gut, jede Abspannschnur mit einem eigenen Heringe zu versehen (Abstand ca. 20 cm). Zur weiteren Sicherheit können die Mittelstangen nach außen abgespannt werden.

Jurte, 600 cm

Großjurte, 800 cm

Gigajurte, 920 cm