Reisebericht Albanien 2015: Unterschied zwischen den Versionen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 117: Zeile 117:
Den Nachmittag verbringen wir mit Baden im Meer und Spielen unter den schattigen Oliven. Viel zu schnell droht die Sonne im Meer zu versinken. Im Abendrot gibt es Reis mit Gemüse. Die Kinder schauen in der Kabine des Robur "Shrek". Den Film hatten wir ihnen eigentlich für die lange Anreise versprochen, aber das hatte von der Technik her nicht geklappt. Also haben die Kinder jetzt ihren Kinoabend und die Erwachsenen sitzen gemütlich um den Tisch und trinken albanisches Bier. Gut gekühlt aus dem Kühlschrank des Nugget.
Den Nachmittag verbringen wir mit Baden im Meer und Spielen unter den schattigen Oliven. Viel zu schnell droht die Sonne im Meer zu versinken. Im Abendrot gibt es Reis mit Gemüse. Die Kinder schauen in der Kabine des Robur "Shrek". Den Film hatten wir ihnen eigentlich für die lange Anreise versprochen, aber das hatte von der Technik her nicht geklappt. Also haben die Kinder jetzt ihren Kinoabend und die Erwachsenen sitzen gemütlich um den Tisch und trinken albanisches Bier. Gut gekühlt aus dem Kühlschrank des Nugget.


== und ins Landesinnere ==
== ins Landesinnere ==
'''Lukovë - Libohovë, Samstag, 29.08.2015'''
'''Lukovë - Libohovë, Samstag, 29.08.2015'''
So schön es hier auch ist, jetzt ruft das Landesinnere. Morgens baden wir noch im Meer, nehmen ein frühes Mittagsessen und brechen schließlich auf.
Unser Weg geht zurück nach [[Sarandë]] und von dort über den ersten Bergzug. So trocken der Sommer auch scheint, wir werden von reichlich Wasser begleitet. Um uns herum finden wir Kanäle, Flüsse, Bergbäche, Quellen.
Mitten in den kurvigen Straßen stehen die Obsthändler. Wir halten bei einem mit sprudelnder Quelle. Das Obst sieht sehr lecker aus. Die Quelle ebenso. Wir decken uns mit Feigen, Nektarinen, Trauben usw. ein. Auch die Wasserflaschen füllen wir neu mit eiskaltem Quellwasser. Das macht die Fahrt in der Sommerhitze erträglicher.
Von den Bergen geht es in raschem Tempo in die Ebene von [[Gjirokastra]]. Unser Etappenziel ist [[Libohovë]], wieder etwas weiter am Berg oben. Vorher aber loten wir einen potentiellen Stellplatz an einem Stausee aus. Eine Schotterpiste bringt uns hin. Für den Kaffeeklatsch bleiben wir einfach mitten auf dem Weg stehen. Der Obsteinkauf von vorhin ist recht schnell aufgegessen. Nachschub bieten der benachbarte Feigenbaum und die Brombeerhecken.
Oben in Libohovë finden wir die Taverne [[Restorant Libohova]] unter der großen Platane (die laut aktuellen Berichten mittlerweile tot sein soll). Deren Wirte kümmern sich sofort um uns. Wir bekommen Stellplätze angeboten und man reicht uns touristische Unterlagen über die Burg. Diese schauen wir gerne an. Die Wirtstochter erklärt uns den Weg dorthin. Die Treppe hoch, erst links und dann rechts halten. Erst durch ein Tor und dann durch ein weiteres. Wir sollen uns aber nicht an Hühnern, Hunden und Kühen stören.
Von der Burg selbst stehen nur noch die 2.600 Jahre alten Mauern, diese bieten eine schöne Aussicht über die umliegende Ebene. Beim Verlassen der Burg ist die Familie, deren Hof wir durchqueren gerade bei der Traubenernte. Bevor wir uns wehren können, haben wir alle mehr Trauben in den Händen, als wir tragen können.
Zurück bei der Taverne nehmen wir das Angebot der Stellplätze an. Heute übernachten wir mitten im Ort. Im Restaurant bestellen wir im Grunde das komplette Essensangebot. Salat, Tzatziki, Käse, Fisch, Lamm und Pommes für alle. Der Fisch kommt frisch aus dem Aquarium am Bach und wird vor unseren Augen ausgenommen. Zu der großen Auswahl an Essen gibt es noch Brot, zum Nachtisch Feigen. Wir trinken, Wein, Bier sowie Fanta und Wasser aus der hauseigenen Quelle. Alles sehr lecker.
Es wird ein angenehmer Abend unter dem mächtigen Baum. Gegen 22 Uhr ist noch reichlich Leben im Ort. Die Nacht bleibt jedoch ruhig.


== lockende Thermalquellen ==
== lockende Thermalquellen ==
19.920

Bearbeitungen

Navigationsmenü