Wölflinge im Wald

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Zwei Wölflinge ziehen durch die Nacht,
alleine im Wald, doch ohne Bedacht.
Sie fürchten sich vor jedem Geräusch,
doch sind voller Freude, das ist ihr Reich.

Die Sterne funkeln am Himmel hoch,
sie folgen dem Pfad, der scheint wie ein Loch.
Die Bäume rauschen, die Blätter wehn',
die Wölflinge flüstern sich zu, alles ist schön.

Ein Fuchs huscht vorbei, ein Eulenruf,
das lässt ihre Herzen höher hüpfen im Glück.
Sie laufen weiter, Schritt für Schritt,
und fürchten sich vor keinerlei Dschungelhit.

Die Nacht zieht vorüber, der Morgen graut,
die Wölflinge kehren zurück, müde und erschöpft.
Doch ihr Herz ist voller Freude und Glück,
denn sie haben die Natur entdeckt, das ist ihr Stück.

Interpretation

Das Gedicht beschreibt die Erfahrung zweier junger Pfadfinder, die nachts allein durch den Wald wandern. Obwohl sie vor allen möglichen Geräuschen und Gefahren Angst haben, sind sie voller Freude und Aufregung über die Möglichkeit, die Natur zu entdecken.

Die Beschreibung der Natur, wie das Rauschen der Bäume und der Gesang der Eulen, unterstreicht das Gefühl von Abenteuer und Entdeckung, das die Wölflinge empfinden. Sie sind sich der Gefahren bewusst, aber diese Gefahren scheinen sie nicht abzuschrecken, sondern eher noch ihre Neugier und Abenteuerlust zu beflügeln.

Am Ende des Gedichts kehren die Wölflinge erschöpft, aber zufrieden und erfüllt von ihren Erfahrungen, zurück. Die Natur hat ihnen ein Stückchen ihrer Schönheit gezeigt und sie haben das Abenteuer und die Freiheit des Erkundens erlebt.

Das Gedicht kann als Aufforderung verstanden werden, die Natur zu entdecken, Ängste zu überwinden und das Leben mit Neugier und Aufregung zu erleben. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, die Natur zu schützen und zu bewahren, damit auch zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, sie zu entdecken und zu genießen.

Siehe auch