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e2 g4 e dis fis h h8[ a] | e2^"1. Stimme" g4 e dis fis h h8[ a] | ||
g2 r4 g8[ a] h4 fis dis h | g2^"2. Stimme" r4 g8[ a] h4 fis dis h | ||
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ais2 ais4 ais h2 r2 | ais2^"4. Stimme" ais4 ais h2 r2 | ||
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Der Urvater (Eins) stirbt hier etwa im Alter von 100 Jahren ''„in dem Bewusstsein, die Aufgabe des Lebens erfüllt zu haben.“''<ref>Wilhelm Resenhöfft: ''Goethes Rätseldichtung im Faust. Mit Hexenküche und Hexen-Einmal-Eins in soziologischer Deutung.'' Bern: Herbert Lang 1972, S. 42.</ref> Eine Bestätigung seiner Deutung sieht Resenhöfft in den Worten Mephistos, die dieser an das Hexeneinmaleins anschließt: ''Das ist noch lange nicht vorüber / Ich kenn’ es wohl, so klingt das ganze Buch.'' (2554f.) Damit sei das „Buch des Lebens“ gemeint, das den Fortpflanzungsreigen der ganzen Menschheit enthält, der eben noch lange nicht vorbei sei. Deutlich wird auch die „unsentimentale“ Sicht der Hexe auf die Rolle der Frauen, die ''„sich verbrauchen im Dienste des Gebärens“.'' Das kennzeichnend Hexenhafte des „Ein-mahl-eins“ bestehe ''„in einem ausgesprochen geist- und persönlichkeitsfeindlichen Naturalismus. Dessen Inhumanität äußert sich nicht nur in der Abwertung des Weiblichen, sondern auch das Männliche erhebt sich im Grunde nicht über ein bloßese Nummerndasein; alles versinkt im Unpersönlichen.“''<ref>Wilhelm Resenhöfft: ''Goethes Rätseldichtung im Faust. Mit Hexenküche und Hexen-Einmal-Eins in soziologischer Deutung.'' Bern: Herbert Lang 1972, S. 43.</ref> Damit korrespondiert das Hexeneinmaleins antithetisch mit der Schlussaussage des Faust (II): ''„Das ewig Weibliche zieht uns hinan“.'' | Der Urvater (Eins) stirbt hier etwa im Alter von 100 Jahren ''„in dem Bewusstsein, die Aufgabe des Lebens erfüllt zu haben.“''<ref>Wilhelm Resenhöfft: ''Goethes Rätseldichtung im Faust. Mit Hexenküche und Hexen-Einmal-Eins in soziologischer Deutung.'' Bern: Herbert Lang 1972, S. 42.</ref> Eine Bestätigung seiner Deutung sieht Resenhöfft in den Worten Mephistos, die dieser an das Hexeneinmaleins anschließt: ''Das ist noch lange nicht vorüber / Ich kenn’ es wohl, so klingt das ganze Buch.'' (2554f.) Damit sei das „Buch des Lebens“ gemeint, das den Fortpflanzungsreigen der ganzen Menschheit enthält, der eben noch lange nicht vorbei sei. Deutlich wird auch die „unsentimentale“ Sicht der Hexe auf die Rolle der Frauen, die ''„sich verbrauchen im Dienste des Gebärens“.'' Das kennzeichnend Hexenhafte des „Ein-mahl-eins“ bestehe ''„in einem ausgesprochen geist- und persönlichkeitsfeindlichen Naturalismus. Dessen Inhumanität äußert sich nicht nur in der Abwertung des Weiblichen, sondern auch das Männliche erhebt sich im Grunde nicht über ein bloßese Nummerndasein; alles versinkt im Unpersönlichen.“''<ref>Wilhelm Resenhöfft: ''Goethes Rätseldichtung im Faust. Mit Hexenküche und Hexen-Einmal-Eins in soziologischer Deutung.'' Bern: Herbert Lang 1972, S. 43.</ref> Damit korrespondiert das Hexeneinmaleins antithetisch mit der Schlussaussage des Faust (II): ''„Das ewig Weibliche zieht uns hinan“.'' | ||
Für | Für Gero von Wilpert ist das Hexeneinmaleins eine „kauderwelsche Unsinnsdichtung“ und Satire auf Hokuspokus und Abrakadabra, mit der Goethe die typisch deutsche Sehnsucht in die Irre führe, noch in jedem Unsinn eine Bedeutung zu erkennen (so interpretiert er den Brief an Zelter). Es handle sich also um einen „Goethevers, über den man sich ungestraft amüsieren darf, ohne ihn zu verstehen: glänzender Nonsens.“<ref>Gero von Wilpert: ''Die 101 wichtigsten Fragen: Goethe''. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55872-6, S. 164.</ref> | ||
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